Omas Essen war Scheiße und der italienischer Diktator verdient als Lackaffe nur 1200 Euro

Wir wissen nicht, was sie den Dschungelstars untern den Reis mischen. Auf jeden Fall bewirkt das Zeugs ganz offenbar neben grober Erschlaffung vor allem maßlose Selbstüberschätzung. Bei Maren wirkt es aber irgendwie nicht, denn die wächst sogar über sich hinaus. Jörn scheint die Pampe gar nicht erst anzurühren, ist aber trotzdem schlaff. Aber wie sagte der doch gestern richtig in einem Anfall von echter und im Dschungelcamp seltener Selbsteinschätzung: „Ich bin nicht so unterhaltsam!“ Das erledigt Walter für ihn. Dabei ist Jörn doch Schauspieler, er könnte zum Beispiel jemanden spielen, der authentisch und unterhaltsam ist.

„Könnte sein, dass Bettina gehen muss?“ fragt sich Walter.
Tanja ist ratlos: „Wer ist das denn?“
„Äh, Rebecca.“
„Was möchtest du werden, wenn du hier rauskommst?“ will Sarah wissen.

Walter behauptet, man hätte ihm damals WETTEN, DASS … angeboten. Ich hau mich wech. Gut, dem ZDF ist es zuzutrauen, die hatten auch Wolfgang Lippert auf dem Posten. Und Markus Lanz. Walter würde jedenfalls gerne Wer wird Millionär von Günther Jauch übernehmen. Das wäre genau sein Ding. Er könnte die Kist noch 15 Jahre, also bis 75, locker wegmoderieren und klingt so, als wäre das eine seiner leichtesten Übungen.

„Du hast noch tausend Chancen, ich hab nur eine“, sagt er zu Tanja.

PsssstWalter quatsch Tanja eine Beule an den Hals

Apropos Millionär. Das wird Aurelio nun doch nicht mehr. Er hatte ernsthaft geglaubt, eine halbe Million Euro für seinen jämmerlichen Auftritt im Dschungelcamp kassieren zu können. Er braucht es nicht, Dschungelkönig zu werden. Weil ihm hier keiner Paroli bietet, hat er auch keine Möglichkeit, eine „Angriffsfläche aufzubauen“. Hä? Er und sein Management dachten, es gäbe hier Preisgeld. Damit hätte er sich eine Hundezucht aufgebaut, Listen-Hund wollte er züchten, das sind Kampfhunde, die tun aber nichts. Aber wofür wollte er das „Preisgeld“ haben? Dafür, dass er Walter keine reinhaut? Er dachte, eine halbe Million, 250.000 Euro. Gibts aber nicht. Den letzten, den das aus der Bahn geworfen hat, war Christian Wulff. Eine halbe Million Euro für 2 Wochen rumliegen – was glaubt der, wer RTL ist, der Flughafen Berlin?

Walter befindet: „Man muss ihnen Spaß machen. Darum geht es.“
Aber so klug ist Aurelio nicht.

Deutsche Promis gehen traditionell aus zwei Gründen ins Dschungelcamp: Geld und Sendezeit.

Wir amüsieren uns bei der aktuellen Truppe nicht über das, was sie machen, sondern über das, was sie machen wollen. Walter will Günther Jauch beerben – die haben natürlich gerade auf ihn gewartet – und Rebecca („Hey, die hat sich gut unterhalten mit den Leuten, die könnte auch ne eigene Talkshow bekommen.“) will ne Talkshow moderieren. Aurelio wollte eigentlich für seine Dschungel-Performance mindestens 250.000 Euro kassieren und bleibt auf 1200 Euro sitzen und Maren wollte nur was zu essen.

Maren ging wegen dem Image ins Dschungelcamp. „Und es gibt ja auch Geld. Und die Gage ist schon … nett.“
Für Rebecca – eine Professionelle – ist das Dschungelcamp wie jedes andere Engagement auch. Ah, alles klar. Danke. Was für ein Selbstbeschiss. Sie durfte dann auch gehen.

„Ich glaube, sie hat im Moment Probleme mit sich selbst.“ (Maren über Rebecca)
„Sie geht momentan auch in den Bach rein und man hört sie denken.“ (Walter über Rebecca)
„Sie will die Starke, Taffe sein. Aber im Moment klappt sie in sich ein Bisschen zusammen.“ (Maren über Rebecca)
„Sie hat keine Kraft mehr. Es ist aus.“ (Walter über Rebecca)
„Man sitzt und man sitzt und man denkt und man denkt …“ ( Rebecca über strong>Rebecca)

Also, ich finde das Dschungelcamp sehr unterhaltsam. Schon allein wegen der Feuer-Jongleure.

Dschungelprüfung Dschungelrasthof

Beef mit Aurelio

Walter hat Angst vor Aurlio, das ist mehr als deutlich. Er fühlt sich ihm unterlegen. Keine Ahnung, aber Walter stellt sich offenbar nur höchst ungern einer direkten Auseinandersetzung. Dass Aurlio aber ein Spacko ist, daran führt kein Weg vorbei.

„Aurelio ist halt ein Lackaffe, der sich wichtig macht. Der hat ein Schaden, der Typ. Der ist durchgeknallt der Typ, der ist nicht dicht. Der pisst immer wieder rum.“
Walter muss nur kotzen. Im Kopf. Langsam reichst ihm, kommt da so ein italienischer Diktator an. Das lässt er sich nicht gefallen, Walter kann sich nicht beruhigen.
Tanja fragt zurecht: „Willst mal nicht mit ihm reden?“
„Nee, das mach ich nicht.“
Walter fühlt sich körperlich bedroht, als hätte er eine Bocksbirne auf dem Rücken.

Beef gibt es, als die Dschungelstars über Urlaub reden, Urlaub in Thailand.
Maren, aber vor allem Tanja sind begeistert von dem Land in Südostasien. Tanja hat sich jeden Tag 90 Minuten massiern lassen, aber ohne Happy End, damit das mal klar ist. Aurelio findet Thailand total Scheiß, obwohl er noch nie da war. Das verstehen die anderen nicht und der rechtfertigt sich für eine ungerechtfertigte Meinung. Der Diktator fährt lieber nach Chlamydien. Ach, nee, das ja gar nicht diese Inselgruppe, auf der man so fürchterlich abgezockt wird.
„Es ist anstrengend, wenn er eine Meinung hat, von der er nicht abzubringen ist, aber andere von seiner Meinung überzeugen will“, befindet Maren.
„Ich sage nur etwas, wenn ich Recht habe“, ist der italienische Matcho überzeugt.

Dann hat der wegen ein Geschiss gemacht, wegen einer schwarzen Echse im Lager („Die gibt es auch mit Flügeln“), als wäre es ein Kaninchen …
Vielleicht ist er depressiv. Jedenfalls war es offenbar eine narzisstische Kränkung, dass zu wenig Zuschauer für ihn angerufen haben.

Insgesamt bietet der Mann ein Bild des Jammers. Er hätte eigentlich gehen müssen. Aber, wenn wir ehrlich sind, Rebecca war auch nicht heller. Jedenfalls scheint der Typ total weichgekocht. Was ist das für eine dämliche Geschichte mit dem Preisgeld und seinem Manager? Und dass er Zuschauer verachtet, die nur 1200 Euro im Monat verdienen. Und dass er ein Land total Scheiß findet, in dem er noch nie war, aber darauf besteht, im Recht zu sein? Keine Ahnung. Hat der Latinlover doch einen weichgekochten Kern? Glaube ich nicht. Der ist so dermaßen schräg drauf, dass der nur den Harten kann. Und sein weicher Kern, der irgendwo tief, sehr tief vergraben ist, bringt nur wirren Unfug hervor. Ein insgesamt trauriges Bild von diesem Mann.

Aber unterhaltsam. Danke, RTL.

Walter mit dem Spruch des Tages über die Motivation von Maren ins Dschungelcamp zu gehen: „Ich bin mir fast sicher, dass es ne Wechseljahren-Geschichte ist.“

Maren in den WechseljahrenÜber die Ekelprüfung mit Durchfallschnäuzchen sollen sich andere den Mund zerreißen

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